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Bei
der Solarthermie wird das Sonnenlicht in Wärme umgewandelt,
die dann zur Erwärmung des Brauch-wassers oder zur Unterstützung
der Heizung genutzt wird. Dabei fließt ein Solarfluid (Wasser-Frostschutz-Gemisch)
durch einen Flach- oder Röhrenkollektor. Mittels zweier Verbindungsleitungen
wird die durch die Sonne erwärmte Flüssigkeit zum Speicher
transportiert und gibt dort die Wärme an das Brauch- oder Heizungswasser
ab.
Mit
dem Einsatz einer thermischen Solaranlage für die Warmwasser-bereitung
kann bei optimaler Auslegung ein Vier-Personen-Haushalt
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ca.
300 - 400 ltr. Heizöl jährlich einsparen. Je nach Ausrichtung
der Anlage sind hier nur 4 - 6 m² Kollektorfläche nötig.
- Der Spezialist für Solarwärme
Bei
der Heizungsunterstützung erhöht sich der Flächenbedarf
auf ca. 10 % der zu beheizenden Wohnfläche. Dabei eignen sich
insbesondere Heizungs-anlagen, die mit einer Fußbodenheizung
oder Brennwerttechnik ausgestattet sind, weil dort mit niedrigen
Rücklauf-temperaturen gearbeitet wird. Damit ist eine optimale
Unterstützung in der Übergangszeit gewährleistet.
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In
vielen Fällen kann dann das Heizgerät von "O"
bis "O" (Ostern bis Oktober) "in Urlaub" geschickt
werden, da die Kollektoren genügend Energie umwandeln und zur
Nutzung bereitstellen.
Aber
auch in den Wintermonaten wird eine Einsparung der Heizenergie erreicht,
weil durch die solare Vorerwärmung des Brauchwassers dieses
nicht mehr von ca. 8°C auf die gewünschte Temperatur (meist
50 - 60°C) geheizt werden muss, sondern von einer erheblich
höheren Grundtemperatur aus.
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